Psychische Gefährdungsbeurteilung II: Tipps zur Implementierung der Maßnahmen 2018-11-26T06:45:47+00:00

Psychische Gefährdungsbeurteilung II: Tipps zur Implementierung der Maßnahmen

Lutz Goerendt & Stefanie Schulze

SICK AG

Lutz Goerendt leitet die Abteilung Health Management der SICK AG in Waldkirch, einem der regelmäßig mit Preisen ausgezeichneten Arbeitgeber in Deutschland. Seit 2005 setzt sich das Unternehmen mit dem Thema Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen auseinander; momentan werden die langfristig etablierten Prozesse mit Blick auf die Anforderungen der „Arbeitswelt 4.0“ weiterentwickelt.

Der studierte Sportwissenschaftler (Schwerpunkt Gesundheitsförderung) war zuvor einige Jahre als Referent für Betriebliches Gesundheitsmanagement eingesetzt und absolviert aktuell ein Zweitstudium der Psychologie an der FernUniversität Hagen.

Stefanie Schulze ist Referentin für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der SICK AG in Waldkirch und besitzt langjährige Erfahrung als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin im psychiatrischen und psychotherapeutischen Bereich; unter anderem an Klinken in Krefeld, Pforzheim und Buchenbach bei Freiburg.

Noch während des Studiums an der Pädagogischen Hochschule Freiburg (Gesundheitspädagogik / Health Education) wurde sie als Referentin mit dem Schwerpunkt der psychischen Gefährdungsbeurteilungen bei der SICK AG angestellt und unterrichtet seit 2017 auch als Gastreferentin an der PH.

Beschreibung

Es gibt kein Patentrezept, aber viele Ansätze, Ideen und Tools, um den Erfordernissen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gerecht zu werden. Ist die Gefährdungsbeurteilung erfolgt, stellt oftmals der darauf folgende Schritt die schwierigere Herausforderung dar: Die aus der Beurteilung hervorgehenden Ergebnisse konkret, korrekt und wirkungsvoll umzusetzen.

Leitfragen

  • Wie kommt man von den Ergebnissen einer Beurteilung zu wirkungsvollen Maßnahmen?
  • Was sind zentrale Probleme in der Umsetzung – sind Muster erkennbar?
  • Welche Ergebnisse und Empfehlungen sind über alle Betriebe und Branchen gesehen fast identisch?
  • Wie viel „muss“ man überhaupt umsetzen – was ist “rechtssicher”, was ist “wirksam”?

  • Wie sieht eine sinnvolle, langfristige Begleitung der umgesetzten Maßnahmen aus?
  • Was sind realistische Ziele einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen?

Informationen

  • Saal 2

  • 14:45 – 16:15 Uhr

Konfliktmanagement
Wertschätzung